Flug in den Pariser Irrgarten
Der Pariser Flughafen “Charles de Gaulle” ist das Erste, was man von der Stadt sieht, wenn man mit dem Flugzeug anreist. An diesem Verkehrsknotenpunkt ist gar nicht so einfach sich zurecht zu finden. Die Schilder, die man braucht findet man nicht, das Personal ist beschäftigt und die Wege sind lang. Eine halbe Stunde sollt man mindestens einplanen um aus diesem Irrgarten wieder heraus zu finden. Er wird von vielen Touristen zurecht als “unübersichtlichster Flughafen Europas” betitelt. Allein um die gut versteckte Gepäckausgabe zu finden, dauert es ewig. Ein kleiner Tipp: Beim Aussteigen aus dem Flugzeug die Stewardessen oder den Steward fragen in welche Richtung man gehen muss. Diese Angestellten kennen sich nämlich an Flughäfen bestens aus und sind nicht schwer zu finden.
Auf in die Stadt
Hat man das Gepäck unter dem Arm will man schnellstmöglich den Flughafen mit all dem Trubel verlassen und in dem eigentlichen Ziel ankommen, dem Hotel. Was in New York äußerst empfehlenswert, kann man Paris-Besuchern nur abraten: das Taxi. Der Flugahfen “Charles de Gaulle” befindet sich nämlich weit außerhalb der Innenstadt, wo die meisten Hotels sind. Das Taxifahren kann sehr teuer werden und nicht selten werden Touristen, die die Stadt nicht kennen übers Ohr gehauen. Im unteren Flughafenbereich ist der Anschluss an das Métronetz, von dem aus man jeden Teil der Stadt gut erreichen kann.
Wie bekommt man ein Métroticket?
Wer die Métro nutzen möchte, braucht natürlich ein Ticket. Die Preise sind sehr unterschiedlich und die verschiedenen Angebote sind nur schwer zu durchschauen, wenn man am Fahrkartenautomat steht. Sehr vorteilhaft ist ein sogenanntes Touristen-Métroticket für 4 Tage. Mit diesem kann man Métro und Bus nutzen und bezahlt nur einen Preis. Die Preise variieren allerdings immer etwas. Um sich nicht am Automaten zu ärgern und womöglich noch das falsche zu kaufen, sollte man sich an den Bahn-Schaltern in der untersten Flughafen-Ebene beraten lassen. Da sitzen französisch und englischsprachige Damen, die manchmal auch Deutsch verstehen. Mithilfe einer Beratung lässt sich das Ticket um einiges einfacher erwerben als an den komplizierten Fahrkartenautomaten. Man sollte sich auch gleich einen Métroplan aushändigen lassen, damit man sich nicht verfährt.





