Mein erster Mallorca-Besuch

Mein erster Mallorca-Besuch

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Mrz - 10 - 2009
admin

Mallorca – die Insel der Klischees

Als ich das erste Mal nach Mallorca flog, verließ ich den Heimatflughafen mit gemischten Gefühlen. Ich hatte zwar das gebuchte Hotel mehrfach gecheckt bei bekannten Bewertungsportalen und ebenso hatte ich mich über die Ortschaft, in der ich gastieren werde, erkundigt; doch die Vorurteile der Insel Mallorca hallten mir genauso im Hinterkopf. “Da kann man doch nur zum Trinken hinfahren.”, “Mallorca hat seinen Charme doch schon längst verloren.”, “Pass auf, dass du dort nicht mit Sangria beschüttet wirst”. So waren all die Kommentare bezüglich meines Reiseziels.

Ankunft mit Überraschungen

Ich landete erst sehr spät in Palma de Mallorca. Es war bereits Nacht und als ich mit dem Shuttle Bus zur Cala Major fuhr, war ich sehr überrascht über die vielen Wohnhäuser und Gärten auf dem Weg dorthin. Auch in Hotelviertel war alles sehr ruhig und angenehm. Nirgends waren die verrückten Party-Leute von denen mir so viel erzählt wurde. Ich checkte ein und auch im Hotel war es unglaublich angenehm. Keine Zigarettenkippen im Treppenhaus oder Alkoholgeruch auf dem Zimmer. Das Hotel Belvedere an der Cala Major war wirklich gepflegt und ordentlich. Auch die anderen Gästen schienen eher auf Entspannungs- statt auf Partyurlaub zu sein. Ich fühlte mich seit dem ersten Abend wohl auf Mallorca und unternahm viele Ausflüge.

Mallorca hat viele Gesichter

An einem Tag besucht ich Fornalutx, den (wie ich hörte) schönsten Ort der ganzen Insel. Um dorthin zu kommen musste man mitten durchs Gebirge. Davon hatte mir keiner erzählt: es gibt ein riesiges und steiles Gebirge auf Mallorca, durch welches nur erfahrene Autofahrer fahren sollten. Und während des Weges Richtung Norden der Insel sah ich nicht einmal betrunkene Jugendliche oder andere Touristen, die sich nicht benahmen. An allen Aussichtspunkten waren nur Entdeckungslustige mit Fotokameras. Fornalutx ist wirklich ein wundervolles Dörfchen mit schönen typisch mallorquinischen Häusern und einigen Restaurants. Da viele Bewohner hier Oliven anbauen, sollte man es nicht verpassen sich hier ein Schälchen servieren zu lassen. Einen Tag verbrachte ich auch an der Ostküste, die vollkommen anders ist als der Westen. Hier sah man wirklich viele Party-Urlauber und an jeder Ecke war eine Disko. Ich war sehr froh hier nicht mein Hotel zu haben und werde bestimmt mal wieder Westmallorca besuchen.

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