Kaffeevollautomaten findet man immer mehr in den deutschen Küchen. Doch nicht jede Kaffeemischung eignet sich für die perfekte Zubereitung in solchen Kaffeeautomaten.
Deutschland war bisher immer als das Land der Filterkaffeetrinker bekannt und so waren die gängigen Kaffeemischungen, die man im Supermarkt kaufen konnte, solche für Filterkaffee.
Für die Benutzung im Kaffeevollautomaten ist es jedoch notwendig, eine andere Kaffeemischung zu verwenden. Hier kommt der Schweizer Schümli Kaffee ins Spiel: diese Kaffeeröstungen sind speziell für die Nutzung im Kaffeeautomaten kreiert worden.
Aus der Schweiz stammen die meisten gewerblichen Kaffeevollautomaten, aber auch der erste Kaffeeautomat für den Hausgebrauch wurde von einem Schweizer Techniker entwickelt. Deshalb produzierten Schweizer Kaffeeröstereien als ersten diesen Kolbenkaffee, den man in Deutschland heute „Schümli Kaffee“ nennt.
Doch was macht den Schweizer Schümli Kaffee so speziell? In aller erster Linie ist der Schümli Kaffee aus der Schweiz traditionell langsam bei niedrigen Temperaturen geröstet. Bei maxmal 220 Grad Rösttemperatur entstehen kaum Bitterstoffe und über die Röstdauer von 15 bis 20 Minuten werden die im Rohkaffee enthaltenen Kaffeesäuren weitgehend abgebaut. Dadurch ist der Kaffee sehr magenfreundlich, bekömmlich und vollaromatisch.
Durch die Beigabe von maximal 20% Robusta-Bohnen garantiert der Schweizer Schümli eine schöne und stabile Crema, welche für viele Konsumenten Ausdruck besonderer Kaffeequalität ist. Der Robusta-Anteil ist auch dafür verantwortlich, dass der Schümli, wie diese Kaffeemischung auch kurz genannt wird, sehr unkompliziert zu verwenden ist und mit den unterschiedlichsten Maschineneinstellungen gut zu recht kommt.
Mittlerweile bieten auch viele deutsche Kaffeeröstereien sogenannte Schümli oder Café Crema Mischungen an, aber das Original stammt aus der Schweiz.
P.S.: Wir hoffen, Euch möglichst zahlreich am 11. Dezember in Frankfurt
beim Christmas Jam zu sehen!





